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So richtig verwöhnt wurden wir ja diesen Winter noch nicht – aber mit etwas Geduld…

und dank dem Schneefall in den letzten zwei Tagen hatten wir heute einen dieser Tage, von dem wir noch länger zehren werden. Die etwas spärlichen Schneehöhen in den letzten Wochen liessen es bisher nicht zu, den Löiber in Angriff zu nehmen. Nachdem nun aber die gröbsten Steine mit einer weissen Decke zugedeckt waren, hatten wir schon gestern ein Kribbeln in den Füssen und nahmen uns vor, die Löibersaison zu eröffnen. Aber ohalätz, da machten wir erst einmal die Rechnung ohne den Wirt bzw. ohne den Nebel. Denn dieser schlich sich über die Nacht ins Tal und grössere Nebelfetzen blieben auf Mägisalp hängen. Immer wieder gab es zwar ein paar blaue Störungen, aber für den Aufstieg und vor allem auch für eine genussvolle Abfahrt vom Löiber reichte es einfach nicht. Zu kurz waren die nebelfreien Sequenzen.

Nach drei Uhr schien Petrus oder Frau Holle aber doch noch Mitleid mit uns zu haben und bliess die letzten Nebelschwaden aus dem Hang hinaus. Jetzt also nix wie los. Bretter auf den Rucksack und schon ging es dem Grat nach über den kleinen und grossen Löiber und schlussendlich zu unserer Line unterhalb des Rothorns. Auf dem letzten Teil der Strecke mussten wir uns ein wenig beeilen, denn die Sonne stand doch schon etwas tief im Rosenlaui. Aber es sollte reichen. Und als wir oben unsere Snowboards montierten, verwandelten sich die Bergspitzen und Felsen rund um uns herum immer mehr in ein goldenes Gemälde. Ich glaube, wir müssen nicht erwähnen, dass wir unsere Abfahrt im Sonnenuntergang mehr als genossen haben.

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