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Ein verlängertes Wochenende vor der Tür (Auffahrt sei Dank), frühlingshafte, ja schon fast sommerliche Temperaturen – da konnten wir einfach nicht anders als unserer Berghütte auf dem Grimselpass einen Besuch abzustatten.

Seit unserem letzten Besuch auf dem Grimselpass war knapp ein Monat vergangen. Schon damals konnten wir auf der Bernerseite des Passes bis zum Rätrichsbodensee fahren. Das war auch dieses Wochenende wieder so. Von hier aus ging’s dann mit Sack & Pack bzw. «Gepäckwägeli» der Passstrasse hoch. Erst beim Überqueren des Totensees mussten wir doch noch unsere Splitboards und Skis anziehen. Aber eher, damit wir im nassen Frühlingsschnee nicht vollends einsanken.

Bei diesen warmen Temperaturen war für uns rasch klar, dass wir am Freitag keine alllzulange Tour machen würden, sondern uns mit dem Aufstieg aufs Sidelhorn begnügen würden. Einige von uns waren im Winter bisher noch gar nie ganz oben. Also höchste Zeit, das mal abzuhaken.

 

Spring Slush

Gesagt, getan – nach einem gemütlichen Hüttenabend und einer relativ frischen Nacht, ging es am Morgen via Chrizegge und Triebteseelicken aufs Sidelhorn. Aber auch hier auf 2764 m.ü.M. war der Schnee mehrheitlich durchnässt. Offenbar hatte es in der Nacht nicht abgekühlt bzw. die paar Stunden Morgensonne reichten aus, um den Schnee wieder aufzuweichen.

Aufstieg aufs Sidelhorn

Frühling auf dem Sidelhorn, 22. Mai 2020

Statt einer Powderfahrt – ok, haben wir bei den Temperaturen jetzt auch nicht erwartet – gab’s einen Spring-Slush Ride zurück zur Hütte, wo das Bierchen schon gekühlt bereit und kurze Zeit später auch das Fleisch auf dem Grill lag.

Zurück bei der Hütte hiess es erst mal raus aus den nassen Schuhen - und Bierdose auf!

 

Wetterumschwung zum Ersten

Für Samstag war ein Wetterumschwung angekündigt. Entsprechend planten wir keine Tour mehr, sondern stellten uns auf einen Hüttentag ein. Also erst einmal gemütlich ausschlafen, ein paar Sachen rund um die Hütte erledigen und als nasskalte Wetter am frühen Nachmittag auch tatsächlich kam, verzogen wir uns in unser “Stubeli”. Während draussen sich Regen und Schnee abwechselten und der Wind um die Ecken blies, klopften wir drinnen in der geheizten Hütte einen Jass und machten es uns für den Rest des Tages gemütlich.

 

…und zum Zweiten

Ganz anders zeigte sich die Grimsel dann wieder am nächsten Morgen. Den erhofften Pulverschnee hatte es über die Nacht zwar nicht gegeben. Dennoch reichte es für einen feinen Zuckerguss am frühen Sonntagmorgen. Als wir uns gegen Mittag auf den Weg nach Hause machten, war davon aber schon nichts mehr zu sehen.

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