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Spätsommer im Goms

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Klettern und Hiken (und fast eine Hochtour) im Obergoms

Dem Titel müsste man wahrscheinlich auch noch das Wort “Herbst” anhängen. Aber alles der Reihe nach. Erst einmal frischten wir am Freitag unser “Wallisertiitsch” auf. Oder besser gesagt: vergnügten wir uns im Sektor “Wallisertiitsch” im Klettergarten Rhonequelle. Der Gommer Bergführer Raphi Imsand hat hier in den vergangenen Wochen einen neuen Bereich mit bis jetzt 12 neuen Routen eingerichtet. Mehr als genug für uns, um uns an diesem herrlichen Spätsommertag bis zum Eindunkeln auszutoben. Den von Raphi ebenfalls totalsanierten Bereich “Lucky Luke” (7 alte sanierte und 5 neue Routen auch in diesem Sektor) haben wir uns für einen anderen Tag aufgespart.

Während wir am Freitag noch in Shorts an den Felsen rumkletterten, galt es am Samstag dann doch die etwas wetterfestere Kleidung anzuziehen. Die Wolken am Himmel und der etwas bissige Wind liessen keinen Zweifel daran, dass der Sommer sich verabschiedet hat und der Herbst im Goms eingezogen ist. Nachdem wir bereits am Freitag auf den einen oder anderen Pilz gestossen sind, gingen wir das Pilzesammeln am Samstag etwas ‘systematischer’ an. Na ja, immerhin so systematisch, dass wir einen kleinen Stoffsack mitnahmen, um das Sammelgut einzupacken. Auf unserer kleinen Rundwanderung von Oberwald via Löüb zur Gonerlistafel und zurück nach Oberwald kamen dann aber nicht nur knapp 2kg Pilze, sondern auch rund 2kg Heiteni dazu. Hätten wir fürs Nachtessen nicht bereits im Baschi reserviert gehabt, wir hätten uns wohl gleich am Abend ein feines Pilzgericht gegönnt.

Nach dem Klettertraining am Freitag und der Aufwärmhikerunde am Samstag stand für Sonntag eine Hochtour aufs Blinnenhorn auf dem Programm. Bei Zeiten raus aus den Federn, Packen und Schuhe anziehen. Und das war’s dann schon mit unserer Tour an diesem Tag. Stefan stellte nämlich einen ‘Garantiefall’ an seinem Tourenschuh fest. Kurzfristig konnten wir den leider nicht ausbügeln und mussten so auf eine etwas einfachere Tour umsteigen. Tja, halb so wild – so ging’s für einmal nicht im Schnee, sondern ganz normal über Stock und Stein zum Blashorn hoch.

Und auch heute konnten wir es nicht lassen, nochmals ein paar Eierschwämmli und Steinpilze zu sammeln, so dass wir uns am Sonntagabend nicht nur mit ein paar neuen Erinnerungen, sondern auch mit ein paar frischen Pilzen und Heiteni auf den Weg nach Hause machen konnten.

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