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Ride hard stay easy

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Oder von der Kunst, trotz dreifachen Reifenwechsels den Tag zu geniessen.

Bevor’s los ging galt es zu Hause noch schnell einen neuen Reifen aufs Hinterrad montieren, denn schliesslich wollten einige Downhill-Höhenmetter gemacht werden in den folgenden Stunden. Und da wäre ein gutes Profil doch recht praktisch. Ganz so schnell ging das dann nicht, aber hat dann schlussendlich doch geklappt. Jetzt hiess es nur noch nach Davos zu fahren, die Tageskarte zu lösen (sowas gibt’s tatsächlich auch im Sommer) und rauf aufs Weissfluhjoch. Doch was war das für ein Zischen, das da beim Hochfahren zu hören war? Tatsächlich – ein platter Reifen. Oben angekommen also nochmals das gleiche Prozedere wie bereits etwas früher zu Hause. Das Reifenab- und aufziehen war auch beim zweiten Mal noch mühsam, und man kann nicht gerade behaupten, dass es dieses mal etwas schneller ging. Diesen Eindruck hatte wohl auch der Reifengott und bescherte uns sogleich noch eine dritte Möglichkeit: beim eingesetzten Schlauch brach nämlich beim Pumpen das Ventil ab. Und so hiess es bereits zum dritten Mal Reifen weg, neuer Schlauch rein, Reifen rauf – und das, ohne auch nur einen Meter gefahren zu sein.

Aber wie hiess doch gleich noch das Motto des heutigen Tages? Ride hard – stay easy. Also den zweiten Teil hatten wir damit wohl zu genüge getestet und so konzentrierten wir uns nun auf das Biken. Vom Weissfluhjoch ging’s runter zum Grünsee. Hier hätte René eigentlich acuh gleich reinspringen müssen, hatte er auf der Fahrt dorthin näheren Kontakt mit einem Schlammloch. Es gab dann aber doch keinen Badespass, sondern nur eine kleine Fotosession. Die restliche Fahrt runter nach Klosters verlief dann ohne weitere “Zwischenfälle” und wir konnten uns voll und ganz dem Trail widmen. A propos Trail – wir hatten ja noch die Tageskarten in der Tasche. Also nix wie rauf auf den Gotschnaboden, um den Gotschna-Trail zu riden! Mit einem fetten Smile auf den Gesichtern spuckte uns der Trail nach ein paar Minuten unten wieder beim Beizli raus – gerade richtig, um uns vor unserem letzten Dowhnhill des Tages zu stärken. Nochmals ging’s mit der Bahn hoch, dieses Mal aber gleich bis auf den Gotschnagrat. Von hier führte uns ein teilweise etwas verbockter Trail via Schwarzseealp zurück nach Davos. 35km und Knapp 2’900 Höhenmeter Downhilltrails – da konnten wir am Abend auch nur noch über den dreifachen Reifenwechsel am Morgen lachen!

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