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Irgendwie scheint diese Saison nicht zu enden…

Eigentlich waren fürs Auffahrtswochenende ja ein paar Biketouren angesagt. Entsprechend haben wir auch das hierfür nötige Equipment brav nach Meiringen geschleppt. Aber wir alle wissen, dass Frau Holle in dieser Saison eine Vertragsverlängerung erhalten hat und uns weiterhin kräftig mit Schnee eindeckt. Nach einem Blick auf die Wetterprognosen für heute Samstag war denn auch schnell klar, dass wir statt die Bikes wohl eher nochmals unsere Splitboards aus dem Keller rausholen würden.

Gesagt, getan – frühmorgens um 6.00 Uhr standen wir beim Hotel Steingletscher und waren für die rund 1’600 Höhenmeter rauf aufs Gwächtenhorn bereit. Die erste Überraschung an diesem Morgen: das doch etwas schlechtere Wetter als angekündigt (oder hatten wir uns bei der Wetterprognose im Tag geirrt?). Zweite Überraschung: trotz Nebel und leichtem Regen waren (gefühlte) tausend andere “Tüüreler” ebenfalls vor Ort. Also nix mit einsamer Bergwelt heute. All dies konnte uns aber nicht davon abhalten, die Strecke unter die Füsse bzw. Boards zu nehmen. Wie üblich wenn wir mit Splitboards unterwegs sind, wurden wir auch wieder auf unsere “merkwürdigen” Skis angesprochen. Man würde ja eigentlich erwarten, dass inzwischen allgemein bekannt ist, dass auch Snowboarder auf Touren gehen. Aber äbe, unsere “komischen Dinger an den Füssen” geben immer wieder Anlass zu interessanten Gesprächen beim Aufstieg.

Während wir so brav über den Steingletscher Richtung Tierberglihütte liefen, hofften wir alle, dass sich die Wolken bzw. der Nebel wie angekündigt im Verlaufe des Morgens lichten würde. Und tatsächlich gab es nach rund einer Stunde die ersten blauen Störungen zu sehen. Die wurden auch immer wieder häufiger bis es schlussendlich klar war und wir zum ersten Mal zu unserem Ziel hochsahen.

Aber leider konnten wir uns gerade nur während rund 20 Minuten über den stahlblauen Himmel und den herrlichen Sonnenschein freuen. Schon bald zog wieder dichter Nebel auf. Na ja, und da sich Nebel und Gletscher irgendwie nicht so richtig vertragen, entschieden wir uns schlussendlich, die Tour knapp unter 3’000 Meter abzubrechen und uns auf den Weg zurück zu unserem Ausgangsort zu machen.

Auch wenn es heute nicht ganz bis auf den Gipfel reichte, gönnten wir uns doch ein “Plättli” im Restaurant Steingletscher nachdem wir alle wieder unten angekommen waren. Und eines ist sicher: das Gwächtenhorn hat uns heute nicht hochgelassen, aber wir werden auf alle Fälle wieder kommen!

 

 

 

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