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Auf dem Programm heute: Hohberghorn Nordwand, 4219m und 50° Nordwand.

Nach dem Nadelhorn (4327m) am Montag und einem Ruhetag (mit Schneeschaufeln) am Dienstag fühlten wir uns genug vorbereitet für die Hohberghorn (4219m) Nordwand.

Mittwoch 11. Juni, 2.00 Uhr Tagwache! Immerhin war die Nacht etwas kälter als noch vor zwei Tagen, so dass der Grossteil der Spur zum Windjoch tragfähig war. Von dort folgten wir dem Nordostgrat des Nadelhorns bis auf cirka 4050m und querten unter meterhohen Séracs hindurch zur Hohberghorn Nordwand. Dort hiess es dann Ski auf den Buckel und mit Steigeisen und Bickel ging es in cirka 2 Stunden direkt auf den Gipfel. Aufgrund von Blankeis auf der rechten Wandseite stiegen wir die linke Seite hoch und planten auch diese dann abzufahren.

Unsere erste richtige Nordwand, was für ein Gefühl! Zumal sich der Schnee beim Aufstieg doch sehr gut angefühlt hat. Nach einem kurzen Gipfelrast machten wir uns bereit für die Abfahrt. Durch die Sonne waren die harten/eisigen Stellen im Aufstieg bei der Abfahrt perfekt aufgefirnt und uns stand somit nichts mehr im Weg. Keine 10 Minuten später schloss ein kurzer Sprung über den Bergschrund unser Abenteuer erfolgreich ab. Zumindest den ersten Teil, denn wir mussten ja noch zurück zur Mischabelhütte und dies wurde dann noch länger und anstrengender als gedacht.

Nach insgesamt 8 Stunden erreichten wir die Hütte endlich wieder, konnten die Energiereserven wieder auffüllen, das Videostudium vom Tag machen und gemütlich auf die wohl schönste und verrückteste Tour unseres Lebens zurückschauen, wunderbar!

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