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Während es einen Teil der freshies.ch Crew nochmals in die verschneiten Berge zog, schnupperte René mit ein paar Freunden schon mal ein bisschen Sommer in Italien.

Die Wolken hingen tief runter als wir am frühen Donnerstagmorgen mit Sack und Pack (oder besser gesagt mit den Bikes im Bus) über den Brünigpass fuhren. Böse Zungen meinten, dass wir besser unsere Snowboards und Skis eingepackt hätten und wir auf dem Brünigpass wohl auch noch die Schneeketten montieren müssten. Ganz so tief lag die Schneefallgrenze dann aber doch nicht. Aber eins war klar – wer an diesem Wochenende nochmals den Winter erleben möchte, der würde wohl auf seine Kosten kommen. Wir aber hatten ganz andere Gedanken. Via Gotthard – Chiasso – Milano peilten wir Finale Ligure an, wo wir ein paar Biketage verbringen wollten.

Ganz so schnell wie erhofft war der Bus dann doch nicht und so war es schon Nachmittag als wir in Finale Ligure ankamen. Aber was für ein Empfang – herrlicher Sonnenschein und – zumindest für uns, die gerade mehr oder weniger aus dem Winter kamen – sommerliche Temperaturen.Dass die Locals noch immer in langen Hosen und Jacken rumliefen, konnten wir nicht so richtig verstehen. Nichts wie rein in die Bikeklamotten und noch auf eine kleine Einstiegstour. Okay, Auf- und Abstiegstour wäre wohl die passendere Bezeichnung gewesen. Als Aufwärmrunde hatten wir uns nämlich für die ‘kleine’ Runde über den Monte Caprazoppa entschieden. Steil rauf, Ausblick geniessen, steil runter – so in etwa die Kurzfassung dieser Tour!

Der zweite Tag? Lang rauf und epicmässig runter! Bei Pizza und einem Glas (oder zwei) Rotwein am Vorabend entschieden wir uns für einen Besuch der ehemaligen Nato Base. Viele entscheiden sich bei dieser Tour gleich für den Shuttle zum Hochfahren. Wir hingegen wollten wie üblich aus eigener Kraft hochfahren. Glücklicherweise verdeckten ab und zu ein paar Wolken die Sonne und verlief ein grosser Teil der Strecke im Wald. Nach ein paar Schweisstropfen und ein paar abstrakten Witzen (gäll Michelle) hatten wir es aber auch geschafft und gönnten uns erst einmal eine ausgiebige Pause in den asbestverseuchten Ruinen der ehemaligen Nato Base. Noch ein kleines Fotoshooting und runter ging’s auf den langen Downhill . Ein jeder, der schon mal oben war, weiss was für ein Ride dies ist. Allen anderen kann ich nur sagen: los, auf nach Finale und hoch zur Nato Base. Ihr werdet es nicht bereuen! Nach einer endlos scheinenden Fahrt spukte uns der Trail wieder vor den Toren der Altstadt aus. Gerade zur richtigen Zeit für ein Gelati und Bierchen auf der Piazza Vittorio. Und auch dem einen oder anderen Bike gönnten wir einen kurzen Boxenstop im Bikeshop.

Für den dritten Tag nahmen wir uns den Holy Trail vor. Und auch heute verzichteten wir auf den Shuttle (so ganz und gar nicht Finale-style) und pedalten aus eigener Kraft los. Wir hätten uns aber wohl etwas öfters auf der Karte vergewissern müssen, dass wir auf dem richtigen Weg fuhren. Auf alle Fälle kamen wir irgendwann zum Schluss, dass uns die Umgebung so gar nicht (mehr) bekannt vorkam und wir heute wohl eine etwas andere Route machen würden als ursprünglich geplant. Aber was soll’s? Rund um Finale Ligure gibt es soviele Trails, dass es praktisch keine Rolle spielt, wenn man sich mal verfährt. Einen spassigen Trail findet man immer wieder. Und so auch an diesem Tag. Und auf dem etwas steinigen Weg nach unten gab es dann auch den schon lange erwarteten Platten. Erstaunlicherweise aber nicht bei Kusi, sondern bei Corinne. Unten angekommen überlegten wir uns kurz, noch einen kurzen Shuttle-Ride zu machen. Schlussendlich entschieden wir uns aber doch für das dolce far niente am Strand.

Und was bleibt nach ein paar Tagen Biken in Finale Ligure? Erinnerungen an eine super Zeit mit Freunden und der Wunsch, möglichst bald wieder hier zu sein. We’ll be back!

 

 

 

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