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Während wir letzten Montag mit Skitouren noch kneifften und nur die Seilbahn nutzten, stand diese Woche nun die erste richtige Tour an.

Nachdem Sturmtief Xaver in den letzten Tagen 90% der Schweiz verblasen hatte, suchten wir natürlich nach die restlichen 10% Powder und hofften, diese oberhalb von Attinghausen Richtung Eggenmandli zu finden. Aber alles der Reihe nach.

Nach relativ viel Verkehr auf den Schweizer Strassen nahmen wir die 9.45 Seilbahn von Attinghausen auf die Brüsti. Oben angekommen erkannten wir schnell, dass dieses Gebiet viel Potenzial hat, musste also nur noch der Schnee stimmen.

Im Aufstieg läuft man immer wunderbar auf der Sonnenseite des Tals und hat so einen schönen Überblick (man sieht auch relativ bald das unglaublich weit weg scheinende Tagesziel). Die Beine trugen uns schon erstaunlich gut und so waren wir nach 3 Studen auf dem Surenenpass angekommen. In 30 Minuten ging es noch über den komplett verblasenen Grat auf das Eggenmandli, wo wir etwas südlich ein windgeschütztes Plätzli fanden mit direkter Sicht Richtung Altis und Guggital. Das ist dann definitiv ein vernünftiger Freeride Spot, wenn es noch bisschen mehr Schnee gibt!

20131210 eggenmandli calou

Die Nordostflanke vom Eggenmandli wäre sicher einer dieser 10% gewesen, die nicht komplett verblasen sind. Aber der Konjunktiv sagt schon viel aus, denn wir waren definitiv nicht die ersten und unverspurte Stellen waren Mangelware. Die eine oder andere unberührte Rinne fanden wir dann aber doch noch und kamen schlussendlich fix und fertig in der Waldnacht (Talboden) an, als plötzlich Fini aus einem alten Maiensäss rief: “Wänder no öppis z’trinke??” Extra für die Skitüüreler funktioniert sie ihr Maiensäss immer wieder zu einer kleinen Wirtschaft um. Nach einem Citro und einem tollen Gespräch über die Berge und das Leben, schmiss Fini sogar noch das uralte Seilbähndli zurück zur Brüsti an. In so einer Blechbüchse sind wir definitiv noch nie gefahren, yeah!

Als krönender Abschluss gab es im Restaurant Pouletburg noch den weltbesten Güggel. Gestärkt und fixfertig ging es dann nur noch auf den Heimweg, what a day!! Stefan, Martin und Calou – over and out!

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