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Endlich hiess die Freeride Destination dieses Wochenende Chamonix!

Frühmorgens am Freitag fuhren wir via Bern, Fribourg und Martigny in knapp 2.5h nach Chamonix, um eine frühe Gondel zur Aiguille du Midi zu erwischen. Schnell Tickets gekauft, unseren Guide Octavio getroffen und kurz darauf standen wir auf 3777m. So ziemlich senkrecht 2800 Höhenmeter über Chamonix, crazy! Durch die doch eher kurze Nacht und um sich erst einmal kennen zu lernen, liessen wir es am ersten Tag gemütlich angehen. Kurze Abfahrt Richtung Mer de Glace und 300hm Aufstieg Richtung Pointe Helbronner, gefolgt von einer südseitigen Abfahrt auf dem Thoulegletscher Richtung Mittelstation von Courmayeur. Frisch gestärkt, oder völlig überfressen, ging’s wieder hoch zur Pointe Helbronner, von wo aus wir das Vallee Blanche zurück nach Chamonix fuhren. Im (hässlichen) Städtchen gab es dann noch einige Geburtstags Bierchen – guter Start!

Mit der ersten Gondel im Visier ging es auch am Samstag früh los. Zuerst fuhren wir das Vallee Blanche zur Hälfte ab und fellten auf circa 2500m wieder an. Das heuteige Ziel war das Bivouac des Périades auf 3400m, erreichbar über ein schönes Couloir mit 300 Höhenmeter. Kaum waren wir oben mussten wir wegen aufziehendem Nebel schon wieder auf der anderen Seite abseilen. Die Abfahrt auf dem Mont Mallet Gletscher war dann eher eine graue Angelegenheit, einfach immer schön dem Bergführer nachfahren. Trotz suboptimalem Wetter war es vom Abenteuer und dem Ambiente her eine grandiose Tour! Falls jemand einen Bergführer in Chamonix sucht, dann können wir Octavio Defazio (www.creativeguides.com) sehr empfehlen! Er arbeitet seit 25 Jahren in Chamonix, ist ein super Typ und ein top Skifahrer!

Am letzten Tag ging es auf eigene Faust auf die Aiguille d’Argentière (3901m). Ein Berg der schon länger auf unserer Liste stand. Natürlich wäre eine Abfahrt durch das Barbey oder Y-Couloir verlockend gewesen, doch die ersten beiden Tage lagen uns noch ein bisschen in den Knochen und die Verhältnisse waren doch sehr hart. So entschieden wir uns für den Normalweg über den Milieugletscher. Nach ewigem anstehen (jeder der Mal dort war, weiss von was wir reden) erreichten wir die Grands Montets. Zuerst abfahren zum Argentièregletscher und das 1400 Höhenmeter Abenteuer konnte beginnen. Erstaunlich zügig, wenn man sieht, mit was für Kartonski andere unterwegs sind, erreichten wir nach 2.5h den Bergschrund auf 3500m und schnallten die Ski auf den Rucksack. Mit viel Murks erreichten wir eine Stunde später den Gipfel bei sommerlichen Temperaturen und grandiosem Ausblick über die 4000er um Chamonix, dem Wallis und dem Berner Oberland. Die Abfahrt machten wir dann durch das Couloir links (von oben gesehen) von der Normalabfahrt bei besten Schneeverhältnissen! 2700 Höhenmeter später haben wir in Argentière unsere Sachen gepackt und sind nach Hause gefahren!

What a Weekend! Chamonix, wir kommen wieder, sehr sogar!!

Chamonix

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