LOADING

Type to search

Bootcamp 2012 – Day 30

Share

Nach einer typisch kurzen und unruhigen Nacht in einer SAC-Hütte hiess es um 7.30 Uhr Frühstück. Der Tag versprach einiges: Bluebird, angenehme Temperaturen und immer noch genügend Powpow – wie bestellt.

Bevor es losging, gab es morgens um 8.00 Uhr aber noch eine stramme Happy Birthday Einlage für Frau Landis, unserer Tischnachbarin.

Beim Einstieg zum Rossbodenstock waren wir nur an zweiter Stelle. Wir machten uns ans Anfellen, als eine Dreiergruppe gerade loslief. „Tschüss” sagten sie, wir erwiderten „bis später” – ziemlich optimistisch. Nach einer guten Stunde zogen wir an ihnen vorbei, obwohl mittlerweile auch Sali’s Splitboard eine Steighilfeschwäche hatte, die behoben werden musste. Der erste Platz blieb uns aber trotzdem vorbehalten, denn ein Turbo Tüüreler, der sich von einer anderen Seite anpirschte, war uneinholbar. Hoffen wir Mal, er fährt nach Andermatt runter wie fast alle anderen. Wir bevorzugen die kürzere Abfahrt zurück ins Val Maighels, dafür als First Trackers!

Die angenehmen Temperaturen am Morgen erwiesen sich spätestens im Südhang unterhalb vom Fil da Tuma als abartig heiss; allerspätestens als sich Sali und Rene mit einer mühsamen Traverse selbst verwirklichen wollten. Schlussendlich kamen aber alle in der Martschalllücke an und es hiess Ski und Splitboards auf den Buckel. Der Grat zum Rossbodenstock erwies sich als stotziger als erwartet, beim schwarzen Labrador, der vor uns mit seinem Herrchen am klettern war, sah das ziemlich locker aus. Eine halbe Stunde später standen wir drei dann alleine auf dem Gipfel, unsere Vorgänger haben alle kurz vor dem Kreuz die Abfahrt nach Andermatt genommen. Höhenmeter scheinen wichtiger als Powder Firstline Abfahrt, SAC like halt. Uns soll’s recht sein.

Nach einem wahnsinnigen Panoramafoto, einem ungeniessbaren Tee und reichlich Schnee an den Brettern waren alle ready für die Abfahrt. 500 Höhenmeter untouched Powder und reichlich Platz um ordentlich zu kurven, der absolute Wahnsinn. Definitiv etwas vom Besten, dass wir je erlebt haben. Die Videoaufnahmen sind leider dem grellen Gegenlicht zum Opfer gefallen, aber GoPro sei Dank, der Gerät funktioniert immer! So als Schlussbouquet gab es dann noch ein hübsches Couloir. Und das ist nicht irgendein Couloir, sondern der Rein da Tuma direkt aus dem Lai da Tuma, der Quelle des Rheins! Fertig Kultur jetzt; das Schwitzen, Klettern und Traversieren im Aufstieg hat Kraft gekostet und jetzt heisst es erst noch mal 150 Höhenmeter zurück zur Maighelshütte. Man munkelt, die mühsamsten 150 Höhenmeter seit immer.

Coke und Bierchen → super Znacht → Sali’s Trickaction mit unseren neuen Tischnachbarn (aus Landis wurden Schauders, oder so was) → Doktortitel im Schuhe trocknen → definitiv besser schlafen, als die erste Nacht. Genau in dieser Reihenfolge und vorbei war ein Hammer Tag.

Stefan, Salomon, René

Tags:
Previous Article

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Next Up

Loading...