LOADING

Type to search

Bootcamp 2012 – Day 10

Share

Inzwischen gab es wiederum eine Planänderung. Martin kann doch erst heute Abend anreisen und somit wurde demokratisch entschieden, das Goms dem Urserntal vorzuziehen. Eine Erkundungstour in Richtung Brudelhorn sollte es werden. Um halb 12, fast bisschen fanatisch früh, ging es von Geschinen los. Nach 3 Minuten kam uns schon der erste Tourenfanatiker entgegen, meiner Meinung nach sogar derselbe, den wir beim Aufstieg auf den Üerlicherblase schon kurz nach Abmarsch angetroffen haben. Immerhin ist für die Spur gesorgt, wenn auch jeweils sehr sehr eng!

Die ersten 700 Höhenmeter durch den Wald sind sehr stotzig und Xander hatte mit seinem Brett auf dem Rücken das eine oder andere Rencentre mit schneebeladenen Tannen. Oben aus dem Wald raus staunten wir nicht schlecht, offene Flächen soweit das Auge reicht. Amigo Wind hat sogar dafür gesorgt, dass die Spuren der letzten Tage sozusagen verschwunden waren.

Um den bisherigen Höhenrekord des Bootcamps zu brechen, entschieden wir uns noch weiter zu einem kleinen Gupf unterhalb vom Hohliecht aufzusteigen. Aufgerundet und mit Messfehler entschieden wir und auf 2330 Meter, 29 Meter höher als letzte Woche auf dem Üerlicherblase, yihaa! Und zudem ist der Start in Geschinen tiefer als in Ulrichen, somit knackten wir heute die 1000 Höhenmeter. Aber wir wollten ja noch weitere Bergbpreise holen, dann passt das schon so mit den 29 Metern. Nach einem kurzen Tee und Fotoshoot gings dann bald Mal los. Denn mittlerweile war es nach kurzem Verlaufen und Stefan’s Gechifel mit seiner VISA Bank doch schon 16.00.

Obenrum war es, wie befürchtet, doch ziemlich flach. Und zudem liegt dort oben weit mehr Powpow als auf seinem Nachbar dem Blashorn. Und da der Wald schon beim Hiken stotzig war, war er es auch bei der Abfahrt, ging schon ein bisschen in die Beine! Immerhin haben wir ein schmales Couloir gefunden, welches sich durch den ganzen Wald bis nach unten zog. Diverse Versuche von Follow-Cams sind jedoch kläglich am wilden und schmalen Couloir gescheitert. In Geschinen angekommen gab es dann noch ein lustiges Gespräch mit 2 alten Baslern, die alles wissen wollten, wo wir jetzt herkommen, etc. Auch am Bahnhof Geschinen waren wir unter den ganzen Langläufern die Attraktion: „sind die jetzt ärnschhaft vo da obe abe cho?!”. Schön so im Mittelpunkt zu stehen. Zu Hause standen dann schon die Walkie-Talkies vor der Haustüre, zeeeeeeehr guut!

Ahja, nach langem hin und her und verschieben sollte es heute Abend auch Martin noch ins Goms schaffen. Mal gugge was morgen auf dem Programm steht, die Wettergötter sind sich noch nicht so einig, aber wir sind ja flexibel, Open Air!

Stefan, Fabian, Xander

Tags:
Previous Article

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Next Up

Loading...