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Banff Mountain Film Festival 2015

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120 Minuten Natur & Abenteuer ab 18. März in der Schweiz.

Seit 1976 treffen sich im kanadischen Banff die weltweit besten Filmemacher, Abenteurer und Alpinisten, um auf dem mehrtägigen Banff Festival Filme zu schauen, diese zu diskutieren und natürlich auszuzeichnen. Die besten Dokumentationen gehen im Anschluss auf World Tour- Und ab dem 18. März 2014 zieht das Banff Mountain Film Festival nun auch durch die Schweiz:

  • 18.03.2015, 20:00 Zürich, Volkshaus Zürich
  • 19.03.2015, 20:00 Bern, Hotel Jardin
  • 20.03.2015, 20:00 Basel, Stadtcasino Basel
  • 23.03.2015, 20:30 Thun, Kino City
  • 24.03.2015, 20:00 Luzern, Paulusheim Luzern
  • 25.03.2015, 20:00 St. Gallen, Forum im Pfalzkeller
  • 26.03.2015, 20:30 Chur, Apollo Kino
  • 02.05.2015, 20:00 Grindelwald, Sportzentrum Grindelwald

Infos und Tickets gibt’s unter www.banffmountainfilm.de.

Das Programm

Zu sehen gibt’s insgesamt 7 prämierte Natur- und Abenteuerdokumentationen auf großer Leinwand, das sind knapp 120 Minuten Filmvergnügen. Darunter die kritische Öko-Doku DAMNATION, die scheinbar unnütze Staudämme anprangert, der “kinderleichte” Kletterfilm 14.C, der Skispass VASU SOJITRA-OUT ON A LIMB, der beweist, dass es für rasante Steilabfahrten nicht zwingend zwei Beine braucht oder THE RIDGE, in dem sich Trickfahrer Danny MacAskill mit seinem Mountainbike auf ausgesetzten Graten Schottlands herumtreibt.

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Nichts spricht dagegen, die Kraft des Wassers zu nutzen, doch die Frage ist, wie man es tut. Vor hundert Jahren schien es vernünftig, in den USA Dämme zu bauen. Sie lieferten günstigen Strom für ein Land, dessen Wirtschaft am Boden lag, sie regulierten den Wasserstand und reduzierten Flutkatastrophen. Doch zu welchem Preis? Canyons wurden geflutet und ganze Ökosysteme zerstört. Die Dämme veränderten die Landschaft – und viele von ihnen sind bereits seit Jahren außer Betrieb. Eine Reihe von Aktivisten prangert nun die Nutzlosigkeit dieser Betonblockaden an. Sie suchen den Dialog, stoßen aber vielerorts nur auf taube Ohren. Und das, obwohl hundert Jahre lange genug sein sollten, um die Entscheidungen der Vergangenheit zu überdenken.

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Kai Lightner war sechs Jahre alt, als er seine Leidenschaft fürs Klettern entdeckte. Bei den amerikanischen Jugendmeisterschaften hat er bereits etliche Preise abgeräumt, doch jetzt zieht es ihn immer öfter nach draußen, meistens in die Red River Gorge (Kentucky), wo er 2011 auch seine erste Outdoor-Route geklettert hat. Mit seiner Mutter hat Kai einen Deal: Er darf klettern soviel er will, solange die Schule nicht darunter leidet, doch das ist für den Musterschüler kein Problem. Um ihn zu unterstützen, springt seine Mutter sogar über ihren eigenen Schatten. Wandern, Klettern und Campen waren für sie früher keine Option. Heute schon – zumindest für ein Wochenende.

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Vor knapp fünf Jahren ist Trial-Biker Danny MacAskill mit einem YouTube-Video über Nacht berühmt geworden. Damals balancierte er in Edinburgh über Zäune und sprang mit seinem Rad von einem urbanen Hindernis zum nächsten. In den letzten Jahren hat er seine Trickpalette um einige Stunts erweitert. Mit diesen neuen Fähigkeiten kehrt der Schotte jetzt in seine Heimat zurück – nicht nach Edinburgh, sondern auf die Isle of Skye. Dort möchte er mit dem Mountainbike den berühmt-berüchtigten Cuillin-Grat entlangfahren. Mountainbiken vor der grandiosen Kulisse der schottischen Highlands.

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Seit mehr als einem halben Jahrhundert ist das Yosemite Valley die heimliche Heimat der amerikanischen Kletterer. Vor allem in den Siebzigern machten sich zahlreiche Aussteiger den Yosemite Nationalpark untertan. Das berühmte „Camp 4″ war „the place to be”, wo nicht nur das Klettern für Höhenflüge sorgte… Die Kletterer rund um Jim Bridwell zu denen u.a. John Long, Lynn Hill, Mike Graham, Rick Cashner, Ron Kauk und die Free-Solo-Legende John Bachar gehörten, waren bekannt als die Stonemasters (oder „stoned masters”?) und wegen ihres lässigen Lifestyles bei den Parkaufsehern nicht gerade beliebt. Nichtsdestotrotz eröffneten sie zahlreiche neue Routen, entdeckten den Reiz des Free-Solo-Kletterns und sorgten dafür, dass das Klettern als ernsthafter Sport wahrgenommen wurde.

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Eddie Hunter ist vermutlich der älteste Skifahrer im ganzen Banff National Park. Er wurde 1923 geboren, in dem Jahr, als das erste kanadische Skigebiet am Mt. Norquay eröffnet wurde und ist dem Schnee seiner Heimat seitdem immer treu geblieben. Noch heute stürmt er regelmäßig mit seiner Tochter und seinem Enkelsohn die Piste. Schwer zu sagen, wer dann auf wen stolzer ist: der Opa auf den Enkel oder umgekehrt. Denn beim Skifahren sieht man Eddie sein Alter nicht mehr an. „Ich hatte einige schwarze und einige weiße Jahre -insgesamt achtundachtzig “, sagt er schlicht, „so viele wie das Klavier Tasten hat.”

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Skifahren, das schafft Vasu Sojitra mit links – und das obwohl sein rechtes Bein bereits im Kleinkindalter wegen einer Blutinfektion amputiert werden musste. Seitdem lebt er mit einem Handicap, das viele von uns schon im Alltag an ihre Grenzen bringen würde. Doch das hindert den leidenschaftlichen Skifahrer nicht daran, seinen Sport auszuüben. Sogar im steilsten Terrain weigert er sich, wegen seiner Behinderung zurückzustecken und schlägt sich mit Einfallsreichtum und eisernem Willen bis zum Gipfel durch – und genießt danach die verdiente Abfahrt im dichtesten Tiefschnee.

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So gern er auch abhebt, Gleitschirmakrobat Jean-Baptiste Chandelier verliert nicht gern den Boden unter den Füßen. Am liebsten umkreist er mit seinem Schirm die verschiedensten Hindernisse – aber aus nächster Nähe. Und da alles Gute von oben kommt, muss man es ihm wohl verzeihen, wenn er einer Hotelanlage in Griechenland einen ungebetenen Besuch abstattet oder als blinder Passagier auf einen fahrenden Bus aufspringt…

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