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Lidernen

Wenn Frau Holle nochmals ihre Kissen schüttelt, lassen wir uns nicht zweimal bitten.

Eigentlich hatten wir für dieses Wochenende etwas andere Pläne. Aber nachdem es in unseren Breitengraden nochmals Winter wurde und für heute Vormittag viel Sonne angesagt waren, konnten wir eigentlich nicht anders, als heute nochmals unsere Bretter unter die Füsse zu schnallen. "Leider" aber fehlte die Zeit für eine grössere Tagestour. Also entschieden wir uns für einen Ausflug ins Lidernengebiet. Um halb Acht standen wir an der Talstation der kleinen roten Chäppeliberg Seilbahn, die immerhin vier Personen und einem Hund pro Fahrt Platz bietet. Und nur kurze Zeit später strahlte uns die Sonne bei der Bergstation ins Gesicht. Also anfellen und los. Wir entschieden uns spontan fürs Spilauer Grätli. Und je weiter wir hochliefen, umso grösser wurde unser Grinser im Gesicht. Pulverschnee auf 2'300 M.ü.M. ist an einem 22. April eben doch keine Selbstverständlichkeit. Nach gut 1.5 Stunden Hochlaufen waren wir bestens aufgewärmt, um den Powder zu geniessen.

Als wir wieder unten beim Spilauersee ankamen, entschieden wir uns spontan noch für eine kleine Zugabe und zogen unsere Felle nochmals auf. Diesmal Richtung Hundstock. Hier zeigte sich nun aber doch die Kraft der Sonne und der Schnee im Aufstieg war schon ziemlich aufgeweicht und ab und zu rollten "Mousse aux Schneckola" an uns vorbei. Der zweite Aufstieg lohnte sich aber trotzdem, denn in den etwas weniger der Sonne ausgesetzten Mulden war der Schnee immer noch "poudrös". Und so gab es noch eine zweite Abfahrt. Bis zurück zur Seilbahnstation, wo wir rund vier Stunden nachdem wir ausgestiegen waren, wieder in die rote Seilbahn einstiegen und ins Tal runtergondelten.

 

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